Programm der 1. Jahreshälfte 2018

Sonntag, 14. Januar 2018, 18 Uhr in der Stadthalle

VIVIANE HAGNER, Violine - RUDOLF MEISTER, KLAVIER

Seit ihrem Debut als Dreizehnjährige mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta ist Viviane Hagner bei den großen Orchestern der Welt zu Gast, wie den Berliner Philharmonikern, den New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra oder dem Leipziger Gewandhausorchester. Sie musizierte mit Dirigenten wie Abbado, Ashkenazy, Barenboim, Bychkov, Chailly, Dutoit, Eschenbach, Maazel, Nagano, Zinman und Zukerman. Konzerttermine in Europa, den USA und Asien verbindet sie auch immer wieder gerne mit ihrer Lehrtätigkeit. 2009-2013 war sie Professorin für Violine an der Universität der Künste Berlin. Seit 2013 lehrt sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Der Berliner Tagesspiegel schrieb über Rudolf Meister: "Manchmal stimmt es eben doch: nomen est omen." Der 1963 in Heidelberg geborene Künstler schloss bereits als 20jähriger sein Studium ab. Er trat weltweit als Solist mit mehr als 30 Orchestern auf, sowie als Kammermusiker mit berühmten Partnern wie Isabelle van Keulen, Ulf Hoelscher oder Wanda Wilkomirska. Dabei führten ihn seine Tourneen in Säle wie das Lincoln Center (New York), Tokyo Bunka Kaikan und Tokyo Metropolitan Theatre, Seoul Arts Center, ABC-Hall (Sydney), Salle Gaveau (Paris), Musikverein, Konzerthaus (Wien), Berliner Philharmonie und Festspielhaus Baden-Baden. Auf dem Programm des Konzerts bei der Kulturgemeinde stehen Werke von Bartok, Debussy, Messiaen und Franck.

Für das Konzert gibt es einen Vorverkauf in den Filialen der Sparkasse Rastatt-Gernsbach und im Kulturamt der Stadt zu ermäßigten Preisen.

Eintritt Euro 20,— / Mitglieder Euro 17,— / Schüler und Studenten Euro 10,— / Kinder unter 15 Jahren frei

 

Mittwoch, 31. Januar 2018, 19 Uhr in der Stadthalle

VORTRAG von PROF. DR. NORBERT MECKLENBURG über "Lutherbilder deutscher Dichter. Von der Wittenberger Nachtigall zum stiernackigen Gottesbarbaren"

Norbert Mecklenburg, emeritierter Professor für deutsche Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Köln, zeichnet in seinem Vortrag in Grundlinien und an Beispielen den Wandel des Lutherbildes im Spiegel der Literatur nach: Von Luthers Zeitgenossen Hans Sachs über Friedrich Schiller, der ihn als Symbolgestalt "deutscher Größe" besingen wollte, und Thomas Mann, der ihn zum "dämonischen Deutschen " stilisierte, bis in die Gegenwart hinein. Aus der Masse literarischer Lutherdarstellungen von fünfhundert Jahren heben sich am Ende nur drei Werke künstlerisch mit großem Abstand heraus und geben ihren Lesern bis heute zu denken: Eine Novelle von Kleist, ein Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer und ein Roman von Stefan Heym.

Eintritt Euro 12,— / Mitglieder Euro 10,— / Schüler und Studenten Euro 6,— / Kinder unter 15 Jahren frei

 

Donnerstag, 22. Februar 2018, 19 Uhr in der Stadthalle

LESUNG von GEORG FELSBERG "Wie der Biss einer Schlange" und andere nicht immer heitere Erzählungen aus Asien

Georg Felsberg, über dreißig Jahre lang Fernsehredakteur und Reporter in der ARD und für andere Sender, bereiste seit seiner Pensionierung nicht nur Indien, sondern auch zahlreiche Länder um den indischen Subkontinent herum wie Sri Lanka, Nepal, Bangladesch, Myanmar und Vietnam. Er reist allein, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Überlandbussen, mit der Bahn und oft zu Fuß. Er reist, wohin ihn seine Neugier treibt, weit abseits der üblichen Touristenpfade. Von diesen Aufenthalten brachte Felsberg immer Geschichten mit, Alltagsgeschichten, Momentaufnahmen, Anekdoten. Er schreibt über einen Fluss, der sich wie ein gieriges Tier um die Erde schlingt im Delta von Bangladesch, über kleine lockende Tänze der Bhopa-Frauen mit grünen Augen für Kranke und Sterbende und über den Rattenfänger von Aizawl, der niemals lügt. Über Geflüchtete, Wahrsager, Heilige und Diebe. Georg Felsberg hat auf 11 Reisen auf dem indischen Subkontinent, in Nepal, Myanmar und Vietnam genau hingehört. In der Kulturgemeinde liest er aus über zweihundert Geschichten aus fünf Büchern und neue Texte. Signalbilder werden den Erzählungen vorangestellt. Der Erlös aus seiner Lesung und dem Verkauf von Büchern und CDs kommt dem Projekt "Hilfe-zur-Selbsthilfe-Organisation Netz e.V." in Bangladesch zugute.

Eintritt Euro 12,— / Mitglieder Euro 10,— / Schüler und Studenten Euro 6,— / Kinder unter 15 Jahren frei

 

Sonntag, 11. März 2018, 18 Uhr in der Stadthalle

ARIS QUARTETT - ANNA KATHARINA WILDERMUTH, Violine, NOÉMI ZIPPERLING, Violine, CASPAR VINZENS, Viola, LUKAS SIEBER, Violoncello

Das ZDF-Kulturmagazin Aspekte beschreibt das Aris Quartett als "die Zukunft der Klassikszene". NDR Kultur sieht das Ensemble "auf dem Sprung in die Weltkarriere" und Deutschlandfunk nennt es schlicht und einfach "eine der herausragenden Streichquartettformationen der jüngeren Generation". 2009 in Frankfurt am Main gegründet, zählt das Aris Quartett heute zu den gefragtesten Quartetten seiner Generation mit weltweiten Engagements in großen Konzerthäusern und bei renommierten Musikfestivals. Hervorstechend ist darüber hinaus auch die große Bandbreite ihres Repertoires von der Wiener Klassik bis zu Moderne. Der internationale Durchbruch gelingt schon früh durch gleich mehrere 1. Preise bei renommierten Musikwettbewerben. Großes Aufsehen erregte das Aris Quartett zudem im Sommer 2016 mit der Verleihung des mit 60.000 Euro dotierten Kammermusikpreises der Jürgen Ponto-Stiftung, sowie gleich fünf Preisen beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Am Abend des Konzerts in der Stadthalle Gernsbach erklingen Streichquartette von Mozart, Schostakowitsch und Schubert.

Für diesen Abend gibt es einen Vorverkauf in den Filialen der Sparkasse Rastatt-Gernsbach und im Kulturamt der Stadt zu ermäßigten Preisen.

Eintritt Euro 20,— / Mitglieder Euro 17,— / Schüler und Studenten Euro 10,— / Kinder unter 15 Jahren frei

 

Sonntag, 22. April 2018, 18 Uhr in der Stadthalle

SWR SWING FAGOTTETT - Fagott around the world - Eine höchst unterhaltsame musikalische Weltreise

Das SWR Swing Fagottett entstand im Jahr 1986 aus der Fagott-Gruppe des damaligen Radio-Sinfonieorchesters des SWR. Die hochkarätigen Musiker begeistern seitdem ihr Publikum durch mitreißende Spielfreude, höchste Virtuosität und enorme Programmvielfalt - von leichter Klassik über Swing bis zum Jazz. Dabei bleibt man nicht beim Fagott, obwohl vier virtuos gespielte Fagotte überaus überraschend warme, harmonische Klänge zaubern. Man wechselt ebenso gekonnt zu Saxofon, Klavier oder Xylofon. Und die locker-hintersinnige Moderation führt nicht nur durch das Programm, sondern quer durch die Musikgeschichte - schmunzeln erlaubt! Serviert wird Originales und Originelles aus aller Herren Länder, sodass beim Publikum leicht musikalisches Reisefieber entsteht. Aus dem Programm: Rondo alla Turca (Mozart), Slawische Tänze (Dvorak), Carmen Fantasy (Bizet), Csárdás (Monti).

Für diesen Abend gibt es einen Vorverkauf in den Filialen der Sparkasse Rastatt-Gernsbach und im Kulturamt der Stadt zu ermäßigten Preisen.

Eintritt Euro 20,— / Mitglieder Euro 17,— / Schüler und Studenten Euro 10,— / Kinder unter 15 Jahren frei