Programm der 2. Jahreshälfte 2015

Sonntag, 18. Oktober 2015, 18 Uhr in der Stadthalle

MEISTERKONZERT mit ISTVÁN VÁRDAI (Violoncello) und ZOLTÁN FEJERVÁRI (Klavier)

In der Reihe der Meisterkonzerte der Kulturgemeinde Gernsbach ist es immer wieder gelungen, hervorragende Künstler zu verpflichten. Auch beim Meisterkonzert mit dem Cellisten István Várdai können sich die Besucher auf einen außergewöhnlichen musikalischen Genuss freuen. Der gebürtige Ungar ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Beim internationalen Musikwettbewerb in Genf, dem Tschaikowsky-Wettbewerb und weiteren Wettbewerben gewann er Preise. Seit seinem Debut 1998 in Den Haag trat er unter anderem in London, Florenz, Prag, Kobe, Frankfurt, Moskau, München, St. Petersburg und New York auf. Mit zahlreichen ungarischen und internationalen Orchestern interpretierte er fast alle wichtigen Konzerte der Cello-Literatur. Seitdem er im Jahre 2014 mit dem ersten Preis beim 63. Internationalen Musikwettbewerb der ARD ausgezeichnet wurde, gehört István Várdai endgültig zu den Meistern seines Faches. Bei seinem Auftritt in Gernsbach, bei dem die Rhapsodie Nr. 1 von Béla Bartók, die Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur, op.69 von Ludwig van Beethoven und die Sonate für Violoncello und Klavier in A-Dur von César Franck erklingen werden, wird er gemeinsam mit seinem Partner am Klavier, dem ebenfalls durch zahlreiche internationale Preise und solistische Auftritte in der internationalen Musikszene bekannten ungarischen Pianisten Zoltán Fejervári musizieren.

Für das Konzert gibt es einen Vorverkauf in den Filialen der Sparkasse Rastatt-Gernsbach und im Verkehrsamt der Stadt zu ermäßigten Preisen.

Eintritt Euro 16,— / Mitglieder Euro 13,— / Schüler und Studenten Euro 8,— / Kinder unter 15 Jahren frei

 

Sonntag, 01. November 2015, 18 Uhr in der Stadthalle

VORTRAG von PROF. DR. FRANK-RUTGER HAUSMANN über "'Vertriebene und Gebliebene': Die deutschen Universitäten in den Jahren 1933 bis 1945"

Frank-Rutger Hausmann war von 1975 bis 2006 Professor für Romanische Philologie in Aachen und Freiburg i. Br. Er hat in dieser Zeit dreizehn Bücher zur deutschen Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte zwischen 1933 und 1945 verfasst. In seinem Vortrag wird er zunächst die institutionellen Veränderungen darstellen, die die nationalsozialistische Wissenschaftsverwaltung den Universitäten aufzwang, und dann anhand ausgewählter Beispiele besonders wichtige Schwerpunkte dieses Prozesses näher beleuchten: die Amtsentlassung und Emigration von etwa 15 % der deutschen Hochschullehrer; die inhaltlichen wie organisatorischen Veränderungen des Wissenschaftsbetriebs; die sog. "Beuteuniversitäten" außerhalb des eigentlichen Reichsgebiets als institutionelle und wissenschaftliche Experimentierfelder sowie die europäische Vernetzung der deutschen Wissenschaft in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Zum Abschluss wird der Frage nachgegangen, wie die alliierten Besatzer und später die Universitäten der Deutschen Bundesrepublik bzw. der DDR die Vergangenheit der Universitäten "zu bewältigen" versuchten.

Eintritt Euro 12,— / Mitglieder Euro 10,— / Schüler und Studenten Euro 6,— / Kinder unter 15 Jahren frei

 

Mittwoch, 11. November 2015, 19 Uhr in der Stadthalle

AUTORENLESUNG mit Bildern und Diskussion von GEORG FELSBERG "Irgendwie geht immer alles"

Georg Felsberg, über dreißig Jahre lang Fernsehredakteur und Reporter beim SWR und für andere Sender in der ARD, bereiste in den letzten acht Jahren seit seiner Pensionierung nicht nur Indien, sondern auch zahlreiche Länder um den indischen Subkontinent herum wie Sri Lanka, Nepal, Bangladesch, Myanmar. Er reist allein, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Überlandbussen, mit der Bahn und oft zu Fuß. Er reist, wohin ihn die Neugier treibt, weit abseits der üblichen Touristenpfade. Von diesen Indien-Aufenthalten brachte Felsberg immer Geschichten mit, Alltagsgeschichten, Momentaufnahmen, Anekdoten, die inzwischen in drei Büchern vorliegen, aus denen er lesen wird. Der Erlös aus seinem Vortrag und dem Verkauf von Büchern und CDs kommt dem Projekt "Hilfe-zur-Selbsthilfe-Organisation Netz e.V." in Bangladesch zugute.

Eintritt Euro 12,— / Mitglieder Euro 10,— / Schüler und Studenten Euro 6,— / Kinder unter 15 Jahren frei

 

Sonntag, 22. November 2015, 18 Uhr in der Stadthalle

AUTORENLESUNG: WLADIMIR KAMINER liest aus seinem neuen Buch "Das Leben ist (k)eine Kunst"

Der deutsche Gegenwartsautor russischer Herkunft Wladimir Wiktorowitsch Kaminer, geboren in Moskau, jetzt als Familienvater mit Frau und zwei Kindern in Berlin zu Hause, wurde bekannt durch seinen ersten Roman "Russendisko", der später auch verfilmt wurde. Im Kaffee Burger organisiert Kaminer noch heute zusammen mit Yuriy Gurzhy Veranstaltungen wie die Russendisko, die sich musikalisch als ein Mix aus alter und neuer russischer Popmusik und Underground präsentieren. Fast alle nachfolgenden Romane oder Erzählsammlungen werben für sich mit der Formulierung "Vom Autor der Bestseller 'Russendisko' und 'Mein Leben im Schrebergarten'". Kaminers hintergründiger Witz, seine Ironie und seine schnörkellose Sprache haben ihn zu einem Star der jungen deutschen Literatur gemacht.

Eintritt Euro 12,— / Mitglieder Euro 10,— / Schüler und Studenten Euro 6,— / Kinder unter 15 Jahren frei

 

Sonntag, 06. Dezember 2015, 18 Uhr in der Stadthalle

WEIHNACHTSKONZERT der KULTURGEMEINDE mit der PRIMADONNA SIMONE KERMES (Sopran) und dem ALLIAGE QUINTETT

Das Weihnachtskonzert der Kulturgemeinde Gernsbach, welches mit der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Rastatt Gernsbach stattfindet, stellt auch in diesem Jahr einen musikalischen Höhepunkt dar. Der Kulturgemeinde ist es gelungen, die weltberühmte Sopranistin Simone Kermes zu einem Konzert nach Gernsbach einzuladen. Die weltweit gefeierte Primadonna, die im Programm "Je ne regrette rien" Lieder und Chansons von Hector Berlioz, Jacques Offenbach, Eric Satie, Edith Piaf, Leonard Bernstein und anderen zu Gehör bringen wird, wird dabei gemeinsam mit dem Alliage Quintett auftreten. Einzigartig in seiner Besetzung (vier Saxophone und ein Klavier) erzeugt das mit einem ECHO Klassik ausgezeichnete Quintett die Illusion eines großen Orchesters. In der spektakulären Kooperation mit Simone Kermes und im Zusammenspiel mit ihr werden die Besucher des Konzerts ein nachhaltiges Erlebnis in Erinnerung behalten.

Für das Konzert gibt es einen Vorverkauf in den Filialen der Sparkasse Rastatt-Gernsbach und im Verkehrsamt der Stadt zu ermäßigten Preisen.

Eintritt Euro 16,— / Mitglieder Euro 13,— / Schüler und Studenten Euro 8,— / Kinder unter 15 Jahren frei